Tja, nur leider haben einige Leute es immer noch nicht geschnallt, dass man die dicken Winterjacken wieder einmotten kann. So saß mir auf meinem Weg nach hause eben ein Typ gegenüber, der in seiner gefütterten Winterjacke wohl langsam Beklemmungen bekam.
Auf jeden Fall war ihm wohl verdammt warm und er hoffte sich durch das Öffnen seiner Jacke etwas Erholung zu verschaffen.
Ob es im gelungen ist, weiß ich nicht, zumindest stand ich vor der Entscheidung fand ich gleich an zu würgen oder kotz ich einfach drauf los. Der Typ hat noch schlimmer als das Alfred-Bremen-Haus im Tierpark gestunken, bereits sogar schon säuerlich. *schüttel*
Allein wenn ich daran denke, krieg ich n Springbrunnen unter der Zunge und Würgreflexe.
Da hätte nicht einmal ein Deo noch was gebracht. Boah, war das widerlich. *megawürg*
Naja, egal. Ein Grunde, warum ich heute das Haus überhaupt verlassen musste war, dass ich gehofft hatte in der Uni-Bibliothek ein Buch zu ordern, welches ich für meine Diplomarbeit brauche. Die Tante am Tresen meinte dann nur, dass es sich dabei aber um ein Buch handelt, das man in keines der gegebenen Fachbereiche einordnen kann. Und die sich Bestellung für einen einzelnen kleinen armen nicht-erwähnenswerten mickrigen Studenten nicht lohnen würde. So viel dazu. Reichlich geknickt, machte ich mich also wieder auf den Weg zum Ku’damm, Hugeldubel-sei-Dank kann man es sich ja da auch gemütlich machen und ungestört stundenlang stöbern. Also das entsprechende Buch ausfindig gemacht, Laptop scharf gemacht und weiter ging’s mit dem Terrortippen.
Da es dort aber leider keine Möglichkeit gibt sich ans Stromnetz zu hängen, war mein Akku nach 1,5h auch am ende seiner Kraft und ich glücklicherweise fertig mit dem Kapitel. Um diesem Tag aber wenigstens noch etwas Gutes angedeihen zu lassen, bin ich ins Starbucks geschlendert und hab mir meine wöchentliche Dosis Caramel Macchiato abgeholt. Den Laptop gleich ans Stormnetz angeschlossen (was dort mittlerweile keine Seltenheit mehr ist) und versucht eine stichpunktartige Einleitung meiner Arbeit zu schreiben. Das wollte nur leider auch nicht wirklich, denn erst kamen Vido und Leon an quatschen und danach fehlten mir die Worte – Schreibblockade, „super“.Na gut, ich werd mir dann jetzt mal was zu happern machen, muss ich nachher noch wech. Schließlich spielt Hertha heute gegen Leverkusen, hab zwar keine großen Hoffnungen, aber was soll’s, ich weiß, dass ich meinen Spass haben werde. Werd meinen kleinen Feldstecher sicherheitshalber einpacken, wer weiß, wo ich Kevin heute wieder suchen muss – Tribüne oder Ersatzbank???
Also, bis denne...
Labels: Liebes Tagebuch



