Da ich ja nächste Woche Donnerstag hier meinen letzten Arbeitstag habe, hab ich Chefe mal nach nem Arbeitszeugnis gefragt. Der guckt mich ganz frech an und sagt: „Ja, kein Problem, schreiben Sie sich eins!“ Okay?!?!?! *komisch guck*
Jut, ick mich heute an meen Arbeitszeugnis jesetzt. Erstmal saß ich ne Stunde da und hab überlegt, wie ich anfangen soll. Also noch n paar mehr Infos aus’m Net gezogen. Gegen Mittag hatte ich dann den ersten Entwurf fertig. Auch schon. Hab natürlich auch auf diese speziellen Formulierungen geachtet, ich will mir ja nicht selbst ins Knie schießen.
Und da ich morgen Nachmittag ja endlich mal wieder nach Berlin fahre, nehm ich das Teil gleich mal mit und lass meinen Dad da mal n Blick drüber werfen. Der kennt sich damit aus und kann mir da gegebenenfalls noch n Tipp geben.
Jut, ick mich heute an meen Arbeitszeugnis jesetzt. Erstmal saß ich ne Stunde da und hab überlegt, wie ich anfangen soll. Also noch n paar mehr Infos aus’m Net gezogen. Gegen Mittag hatte ich dann den ersten Entwurf fertig. Auch schon. Hab natürlich auch auf diese speziellen Formulierungen geachtet, ich will mir ja nicht selbst ins Knie schießen.
Und da ich morgen Nachmittag ja endlich mal wieder nach Berlin fahre, nehm ich das Teil gleich mal mit und lass meinen Dad da mal n Blick drüber werfen. Der kennt sich damit aus und kann mir da gegebenenfalls noch n Tipp geben.
Hier einige Formulierungen, die nicht in einem Zeugnis stehen sollten:
nichtumgesetztes Fachwissen:
"um Verbesserungsvorschläge bemüht"
nichts geleistet:
"gewissenhaft gearbeitet"
erfolglos:
"im Rahmen seiner Fähigkeiten eingesetzt"
leistungsschwach:
"mit großen Eifer an die Aufgaben"
keine Eigeninitiative:
"alles ordnungsgemäß erledigt"
angedeuteter Alkoholismus:
"Geselligkeit"
grosse Klappe, nichts dahinter:
"verfügt über Fachwissen und zeigt ein gesundes Selbstvertrauen"
Probleme mit dem Chef:
"toleranter Mitarbeiter"
Sex mit KollegInnen:
"Einfühlungsvermögen"
rechthaberisch/wichtigtuerisch:
"wußte sich zu verkaufen."
Labels: Liebes Tagebuch





