Wenn nicht, was macht der Zoo dann mit seiner Tiefgarage??? Die Obdachlosen werden sich erst einmal freuen und die ganzen Anderen – z.B. die Bettler aus Rumänien oder anders woher, die einen jeden Tag am Ku’damm belästigen. Ich weiß, die Kinder können nichts dafür, dass ihre Eltern oder andere sie ausbeuten und dazu zwingen. Aber ich hasse es trotzdem abgrundtief, dass ich in der Stadt keinen Tag meine Ruhe vor dieser besch*** Abzocke habe.

Ich bin ein Leser, um genau zu sein: ein Bahn-Leser. Sobald ich im Bus oder in der Bahn sitze, zücke ich mein Buch, na ja eher Wälzer, manchmal noch meinen mp3-Player dazu und entspanne mich auf meiner Fahrt ins Zentrum. Leider weicht meine Ruhe schnell einer stetig wachsenden Wut über die Unverfrorenheit dieser ausländischen Bettler. Das sich unsere bekannten Obdachlosen mit der Stütze, dem Straßenfeger und wie sie nicht alle heißen über Wasser halten wollen, finde ich ne super Idee, aber diese neuen Osteuropäischen Schleicher sind das Letzte. Entweder sie dudeln einem die Ohren voll mit ihrer sch*** Ziehharmonika, kriegen dabei keine zusammenhängende Melodie hin oder sie halten einem einen stinkenden Wisch unter die Nase. Und das mit unter die Nase halten meine ich wörtlich. Ich lese also mein Buch, sehe aus dem Augenwinkel diese Schnorrer, stelle meinen Player extra lauter. Da kommt die an und legt mir ihren Dreckszettel über mein Buch direkt vor die Augen. Da wurde ich richtig sauer und auf ein „NEIN!!!“ reagieren die ja nicht einfach mit weitergehen. Nö, da fuchteln die mit ihrem Zettel weiter vor mir rum. Mittlerweile hab ich es mir zum Hobby gemacht, dieses Pack in einer etwas lauteren Stimme abzuweisen.
Denn DAS ist echt das Letzte.Naja, zurück zum Tierpark. Wir also 4 Stunden durch den Park. Am ende haben mir so die Füße wehgetan, ich konnt kaum noch laufen. Außerdem haben mir die Ohren geglüht und das nicht etwa wegen der Sonne.
Nen tierischen Sonnenbrand hab ich mir zwar auch zugezogen, da meine Ohren litten eher etwas unter meiner Nichte. Kaum hatte die am Samstagmorgen die Augen geöffnet, da stand der Mund auch nicht mehr still. Menno, die hat die ganze Zeit erzählt, ohne Punkt und Komma.Am Nachmittag war ich dann so fertig, dass ich es mir im Garten auf meinem Liegestuhl bequem gemacht habe.
Nur irgendwie hatte ich immer noch das Bedürfnis etwas zu erleben – auch wenn meine Füße nach ner Pause geschrieen haben. Meine Füße konnten sich am Ende doch durchsetzen und ich blieb zuhause. War auch besser so, am Abend ging’s mir aufgrund meines Sonnenbrandes nicht mehr so gut, ich hab gefroren ohne Ende. Im meinem Zimmer herrschten um die 25°C und ich hab unter meiner dicken Decke gelegen und gezittert. Meine Zähne konnten gar nicht so schnell klappern, wie ich fror.Am Sonntagnachmittag hatte ich mich dann mit Majvi zum Chillen im Garten verabredet. Schließlich hatte mein Rücken noch keine Sonne gesehen.

Gestern Vormittag wurde der übliche Wocheneinkauf erledigt und ich hab n kurzen Abstecher in die Uni gemacht und bin mit meiner Mom danach in den Baumarkt gefahren – Ende. Unheimlich aufregt!!!
Der heutige Tag verlief erst ziemlich harmonisch, denn um 10:00 bat Karsten Heine zum Vormittagstraining. Und da die Ferien endlich zu Ende sind, konnte ich mich (fast) allein in Ruhe bei meinen Männas entspannen. Arne absolvierte nur leichtes Aufbautraining und Fiedler arbeitete nach dem Aufwärmen überweigend an der Betonwand, während die Anderen zu Beginn liefen und sich stretchten. Danach gab’s ein Spiel über das halbe Feld, was jedoch mehrfach von Karsten unterbrochen und sofort analysiert wurde. Dann ging’s zum Hürdenspringen mit kurzen mittleren und langen Sprints – mal mit Ball, mal ohne Ball. Nun merkte man, dass Karsten anders an die Trainingseinheiten geht, er legt sehr viel mehr Wert auf Kondition als Götze. Denn er ließ die Jungs zwischendurch immer wieder laufen - so auch jetzt. Nach einer weiteren Besprechung im Kreis wurde 2 gegen 2 gespielt und danach wurde wieder gelaufen, diesmal aber das Ende des Trainings ankündigende Auslaufen.

Nachdem die Jungs dann in der Kabine verschwunden waren, hab ich mich dann auch verkrümelt. Ab zum Ku’damm ins Bucks und legga Iced Caramel Macchiato
geschlürft. Naja, wenigstens wurde ich da von den Bettlern in Frieden gelassen.Labels: Liebes Tagebuch, Meine Männas



