Patrick Graham

Mit Spannung erwartete ich die Veröffentlichung von Patrick Graham's neuem Thriller Die Brut des Bösen. Vor ungefähr einem Jahr erschien ja schon sein erstes Werk Das Evangelium nach Satan, von dem ich sehr begeistert war. Noch nie hatte ich ein derartiges Buch gelesen.
Leider ist Die Brut des Bösen keine Vorsetzung des ersten Buches, aber wenigstens bleibt uns die Hauptfigur FBI Agentin Maria Megan Parks erhalten. Die Story allerdings ist völlig verschieden und eigentlich verdammt weit hergeholt und auch Maria ist streckenweise kaum wiederzuerkennen.
Bereits im ersten Buch wurde Marias Vergangenheit kurz erwähnt. In diesem Teil versucht sie nun mit Hilfe eines Psychologen herauszufinden, was damals wirklich passiert ist.
Als Maria noch klein war, erschoss der Vater die Mutter und Maria kam zu einer Pflegefamilie. Doch leider wird Maria von ihrem Pflegevater und dem Onkel sexuell missbraucht. Eines Nachts, es war Marias Geburtstag, wird sie mitten in der Nacht wach. Sie will in die Küche gehen und sich etwas zu trinken holen. Dabei fällt ihr auf, dass es im Wohnzimmer ungewöhnlich still ist - lediglich der Fernseher läuft. Maria geht zur Coach und sieht ihre Eltern, gefesselt, ermordet und mit herausgetrennten Augen, auch ihr Onkel und ihre Tante haben dasselbe Schicksal ereilt. Maria will nur noch raus, doch plötzlich wird sie gepackt und betäubt.
Als sie erwacht, liegt sie im Kofferraum eines Wagens - wieder Dunkelheit. Als sie das nächste Mal zu sich kommt, liegt sie auf einem Bett, doch es ist nicht ihr Zimmer. Es ist furchtbar kalt. Ihre Zelle ist nicht die Einzige, sie befindet sich mit anderen Kindern unterschiedlichsten Alters in einem umgebauten Keller. Der Mann, der sie entführt und gefangen hält, unterrichtet sie und die anderen Kinder.
Sie nennen ihn "Daddy".
Manchmal fährt er weg und kommt erst nach einigen Tagen wieder. In dieser Zeit haben die Kinder nichts zu essen oder zu trinken, manche sterben, werden aber schon nach kurzer Zeit durch neue Kinder ersetzt. Einiges Tages fährt "Daddy" mal wieder weg und vergisst dabei Marias Zellentür abzuschließen. Sie flüchtet und wird von der Polizei gefunden. Die entführten Kinder (alle samt Waisen, denn "Daddy" tötete ihre Eltern) werden mit neuen Identitäten in Pflegefamilien untergebracht.
Maria's neue Pflegeeltern, die Parks, versuchen alles, damit sie die schlimmen Ereignisse der Vergangenheit vergisst. Als sie 16 Jahre alt ist und im Sommer in ein Feriencamp fährt, wird das Ehepaar Parks ermordet. Als Maria nach Hause kommt und das von ihren Eltern hört, bricht sie zusammen. Der zuständige FBI-Mitarbeiter Agent Crossman nimmt sich ihrer an.
Nun, Jahre später, bringt der Psychologe all dies zurück ans Tageslicht und für Maria setzt sich ein Puzzle zusammen.
Ihr Vater erschoss ihre Mutter.
Ihr Vater ermordete ihre erste Pflegefamilie.
Ihr Vater entführte sie und andere Kinder.
Ihr Vater tötete ihre zweite Pflegefamilie.
Ihr Vater ist "Daddy", der Serienkiller, den sie nun schon seit einigen Jahren jagt.
Ihr Vater ist der Psychologe, auf dessen Couch sie liegt.
Ihr Vater will sie sterben sehen.
Sie ist nicht nur Maria Megan Parks. Sie ist auch Maria Gardener, die Tochter eines Serienmörders und dieser Charakter schlummert in ihr. Aber von Zeit zu Zeit kommt er hervor und wenn er das tut, wirds blutig.
Wer jetzt glaubt, ich hätte nun in groben Zügen den gesamten Buchinhalt wiedergegeben, der irrt sich. Denn dies ist nur der Anfang ...
Quelle: literatopia.de
"Dämonisch und abgründig!
Verloren inmitten einer riesigen Menschenmenge im Stadion von New Orleans, ruft die elfjährige Holly um Hilfe. Sie hat Angst vor dem Hurrikan, der ihre Stadt verwüstet, Angst um ihre Eltern – und Angst, dass etwas Schreckliches mit ihr geschieht. Maria Parks, FBI-Profilerin mit medialen Fähigkeiten, hört Hollys Hilferuf. Sie setzt alles daran, sie zu finden. Noch weiß sie nicht, dass ein schreckliches Virus die Menschheit ausrotten wird und Holly die einzige Hoffnung ist, um zu überleben. Denn die Apokalypse hat begonnen …
Das Grauen geht weiter: Das Ende der Welt – spannend, verstörend, ein Albtraum!"
„Patrick Graham nimmt uns mit auf eine atemlose Treibjagd (…) und versetzt uns in Endzeitstimmung. Ein Roman mit einer unglaublichen Sogwirkung, der Sie die ganze Nacht durch wachhalten wird.“ (Page des Libraires, Betty Trouillet)



