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Entweder man mag mich oder nicht. Ansonsten bin ich ein ziemlicher Perfektionist und das kann schon manchmal nerven. ;-)



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Monatshighlights
posted by Consuela

25. November 2011 - 15:38

Ja, ich weiß, ich hab schon lange nichts mehr von mir hören lassen, aber ich hab derzeit einfach keine Zeit, um euch zu schreiben, was so alles passiert. Aber nun hab ich ja mal etwas Zeit und wollt genau das nachholen.

Wie ihr ja wisst, wollen Dani und ich nächstes Jahr im Mai wieder nach Amiland. Und damit uns die Wartezeit (nach 163 Tage) nicht allzu lang wird, haben wir beschlossen jeden Monat ein kleines Highlight zu haben, auf das man sich freuen kann. Mittlerweile haben wir Planungs- und Kartentechnisch alles perfekt gemacht, die letzten Konzerttickets werden wir uns Anfang Dezember kaufen.

Hier ein kurzer Überblick:
leider schon vorbei - Oktober - Sunrise Avenue
leider schon vorbei - November - Evanescence, Luxuslärm
(da war ich zwar nicht mit Dani, aber trotzdem ein kleines Highlight für mich)
Dezember - Bülent Ceylan
Januar - The Pusher (Ticketkauf Anfang Dezember)
Februar - 2x 3 Doors Down (Berlin und eine Woche später in München)
März - Culcha Candela (Ticketkauf Anfang Dezember)
April - Kaya Yanar
Mai - ABFLUG

Sunrise Avenue war der Hammer. Soooooooooooooooooooooooo geil!!!! Party von Anfang bis Ende. Aber gut, fangen wir am Anfang an. Die Vorgruppe hieß "The Pusher" kommen aus Schweden und haben mehr oder weniger denselben Stil wie Sunrise Avenue. Der Sänger hat ne richtig gute Stimme, der Keyboarder, naja, hatte wohl den Spitznamen "Mr. Twilight" und sah auch etwas Edward Cullen angehaucht aus, der Gitarist war okay und der Drummer sah aus wie ne Frau (der hatte ne Weste mit ner riesigen Ansteckblume aus Stoff an), machte aber nen verdammt guten Job. Eigentlich bin ich von Vorgruppen bisher NIE begeistert gewesen, das war meist absoluter Schrott, aber die Jungs hatten es echt drauf. Das Einzige war ich nicht so doll fand, war, dass der Drummer mit Bierflasche auf die Bühne kam und aus dieser dann auch öffentlich trank, wenn er mal nicht hinter seinem Schlagzeug saß. Es waren auch mehrere Minderjährige dort, das sollte man sich eigentlich verkneifen. Die Band hat uns aber trotzdem so gut gefallen, dass Dani und ich im Januar zu ihrem Konzert in den Postbahnhof am Ostbahnhof gehen wollen. Live hört sich ihre Musik noch viel besser an als in den Musikclips.

Nach ungefähr nach Stunde oder so waren sie dann fertig und die Bühne wurde für Sunrise Avenue umgebaut. Ja, was soll ich sagen, ich war echt von den Socken. Was für eine Stimmung, ich kann es kaum in Worte fassen. Party pur!!! Der absolute Hammer!!! Und ich muss an dieser Stelle mal was los werden: RIKU, du bist der Beste!!! Hach, wat n lecker Kerlchen. Wir, naja, eher ich, hatten das Glück und standen links von der Bühne und genau dort war Riku's Platz auf der Bühne. Der schrammelte sich auf seinen Gitarren ab und gab sich total der Musik hin, zeitweise hab ich gedacht, der hat was eingeworfen, dass er da so einfühlsam auf der Bühne kauerte und spiele. Sein Gesichtausdruck war völlig entrückt, aber gut, wenn er so in seiner Musik aufgeht, dann bitte schön. Manchmal ging auch völlig mit ihm durch und er spielte seine Gitarre nur noch mit der Zunge oder Zähnen, ich weiß es nicht. Aber trotzdem, er hats mir irgendwie angetan, ich fand ihn einfach klasse, und vor allem den Umstand, dass wir immer direkt vor ihm standen. Hach. *schmacht* ;)


Also das Konzert war richtig klasse und beim nächsten Mal wollen wir auf jeden Fall wieder dabei sein.

Als nächstes Highlight nach Sunrise Avenue stand Evanescence auf dem Plan, aber das Wochenende hatte es echt in sich. An dem Samstag haben Dani und ich, uns zu unserem alljährlichen Plätzchen backen getroffen. Vormittag haben wir die Zutaten und gleich schon mal einiges an Partyzubehör für meinen 30. Geburtstag gekauft. Aaaaaahhhhh, ich hab richtig lustige Sachen gefunden, das wird echt witzig werden. Bin jetzt schon total gespannt, was meine Gäste sagen werden. *lach* aber zurück zum eigentlichen Thema: Kekse backen. Wir wollten wie immer erst alle Teige fertig machen, da die ja eh immer noch einige Zeit im Kühlschrank ruhen sollen. Okay, gesagt ... getan. Der letzte Teig allerdings musste nicht erst auskühlen, sondern sollte sofort in den Ofen. Ich bin also grad dabei den Teig zu kneten und sag zu Dani, sie sollen den Ofen vorheizen und das Backblech und den Rost mit Bachpapier belegen, damit wir gleich anfangen können. Okay, gesagt ... getan. Ich bin mit kneten fertig und schaue nach den Blechen ... und sehe nix. Dani hatte sie fertig gemacht, das hab ich aus dem Augenwinkel gesehen, aber wo waren sie??? natürlich da wo sie hingehören, im vorgeheizten Ofen. Okay, das sorgte dann für den ersten, großen Lacher in diesem Tag und es sollte nicht der Letzte sein. Wir hatten wirklich viel Spaß und ärgerten die Nachbarn mit lauter Rockmusik. Nach 8,5 Stunden waren wir dann endlich fertig mit backen und verzieren, dann haben wir nur noch die Küche aufgeräumt, ich hab die Kekse geteilt und mich dann kurz nach 21:00 auf den Weg nach Hause gemacht. Man war ich fertig.


In der Nacht hab ich von unserer Backaktion bereits tierischen Muskelkater bekommen und bin ständig unter Muskelschmerzen beim Umdrehen wach geworden. Das ließ mich echt Schlimmes für den Sonntag erahnen. Mein Muskelkater schien sich zwischen durch mit Nikita angefreundet zu haben, die hatte in der Nacht mal wieder mehrfach versucht auf meinem Rücken zu schlafen. Am Anfang hab ich das meist gar nicht so mitbekommen, aber nach ner Weile werden fast 4 Kilo einfach zu schwer im Rücken, vor allem wenn das Hohlkreuz noch mehr strapaziert wird als eh schon. *autsch*

Für Sonntag hatten wir Tickets für Evanescence. Ich war echt froh, dass wir Ticket bekommen haben, da ich im Internet gelesen hatte, dass das Berlin-Konzert ausverkauft war. Schließlich sollten sie nur 6 Konzerte insgesamt in Deutschland gegeben und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Der Tag war für mich irgendwie wie Fasching. Wollte in der Masse als Normalo ja nicht auffallen, also: schwarze Klamotten, Dunkles Make-up, aber nicht zu übertrieben, schwarzer Haarreif mit Federblume und schwarzes elegantes Häkelband um den Hals. Und ich sah am Ende immer noch nach Normalo aus. Boah, nee, was da so alles rumlief. Meine Fresse, sämtliche Geisterbahnen hatten Ausgang, aber nicht nur die, etliche von denen hätten aufgrund von Übergruselung nicht mal nen Arbeitsplatz dort gekriegt. Neben Dani standen zwei "Damen" von mindestens 50 Jahren im Mega-Grusel-Mortisha-Look. Die weiße Schminke betonte deren Gesichtsalpen noch mehr und das schwarze Make-up war auch nicht wirklich hilfreich. Gruselfaktor 100!!! Ich kam mir wirklich langsam wie ne graue Maus vor. Aber egal, das Konzert war wichtig, nicht die Albtraum-Nachtgestalten.

Oh Himmel ... oder eher Hölle ... okay, sagen wir HHHHHHHIIIIILLLLLLFFFFFFEEEEEEE, die Vorgruppen. Oh, verdammt, was war das denn???? Wie ich schon sagte, Vorgruppen sind eigentlich nicht so mein Ding, boah, was für eine SHAYZE!!!! Die erste Band hieß Kellermensch und der Leadsänger kam auch wirklich so rüber. Das Geschrammel der Band ging ja noch halbwegs, aber wie gesagt der Leadsänger war echt unterirdisch SCHLECHT!!! Erstens man verstand ihn nicht, der (entschuldigt bitte) kotze nur so ins Mikrofon und verprügelte dabei ein armes, unschuldiges Tamburin. Gleich beim ersten Song reißt er das Mikro um, kniet und krümmt sich auf der Bühne und würgt irgendwelchen Subtext aus sich heraus. Der zweite "Sänger" stand mehrfach von seinem Salonpiano auf, trat ans Mikro und brüllte ebenfalls Unverständliches hinein, das allerdings erinnerte mehr an Metallica, nur mit dem Unterschied, dass man die versteht und sich das Komplettpaket gut anhört. NEIN, NEIN, NEIN, also mit denen konnte ich nun überhaupt nichts anfangen, die waren richtig schlecht. Der Möchtegern-Leadsänger verhedderte beim letzten "Song" dann auch noch die Strippe vom Mikrofon mir seiner Gitarre. Er hatte sich so in ekstatische Wut gebrüllt, dass er anscheinend die Gitarre auf der Bühne zerschmettern wollte, leider hinderte ihn die Mikroschnur und die Gitarre überlebte nur knapp. Das arme Ding. Nach der Nummer fiel mir am Ende wirklich nur noch eins zu ein: NEXT!!! Also ich hab ja schon ne Menge Vorgruppen bei Konzerten erleben müssen, aber KEINE war so grottig schlecht wie diese.

Die nächste Band bzw. das nächste Püppchen stellte sich als "The Pretty Reckless" vor. Ein kleines, dürres Gehopse in Highheels bis über die Knie, Schnürstrümpfchen bis zur Mitte der Oberschenkel, die daran befestigten Strapse waren bereits nach wenigen Schritten hab und baumelten kurze Zeit lang, bis sie sich unter das Mini-mini-mini-Kleidchen schoben über dem das Püppchen eine Art khaki-farbenes Hemdchen trug. Die Musik setzte ein, beim Geschammel nach Metall, ABER mit dem Unterschied, Püppchen hatte ne gute Stimme und ordentlich Lunge, um die ganze Zeit zu singen. Hörte sich so gut okay an, aber ne CD würd ich mir von der nicht kaufen, is nicht so mein Stil, auch wenn ich es ab und an mal etwas härtere Musik höre. Püppi rekelt sich auf der Bühne, besteigt mehrfach ihren Mikrofonständer und, was vor allem die männlichen Zuschauer aufgegeilt hat, ihr Minikleidchen rutschte immer höher und zeigte ihren schwarzen Stringtanga. Ui ... "toll". NEXT!!!

Dann kam endlich Evanescence, der Auftritt dauert zwar leider nur eine gute Stunde und war im Verhältnis zum Ticket-Preis etwas dürftig, aber Amy Lee war (auch wenn ich mich vielleicht wiederhole) der Hammer. Die Frau hat eine Stimme zum Niederknien. Nach dem Konzert war ich halbtaub (lag aber auch daran, dass wir in der ersten Reihe direkt neben den Boxen standen) und meine Stimme war weg, aber ich war glücklich. Okay, Sunrise hat mehr Stimmung und Party gemacht, aber es is ja auch n völlig anderer Musik-Stil und n anderes Klientel. Trotzdem fand ich das Konzert klasse und würde gern wieder hingehen.

Das letzte Konzert, auf dem ich diesen Monat war, war Luxuslärm. Meine liebe Kollegin Susi hatte mich vor ein paar Wochen gefragt, ob ich mit ihr dorthin gehen würde. Hm, Luxuslärm ... den Namen hab ich irgendwo schon mal gehört, aber unter der Musik konnte ich mir gar nicht vorstellen, hab mir also das aktuelle Album angehört und hab zugesagt. Die Musik is nicht schlecht und die Texte sind auch in Ordnung. Ha, die Vorgruppe ... ach nee, der - sagen wir - Vorsänger hieß Sebel van der Nijhoff. Der war ganz okay, die Texte n bisschen seicht, aber sonst okay, konnte man sich anhören. Nach ner halben Stunde war er fertig und kurz darauf betrat Luxuslärm die kleine Bühne und rockte mächtig ab. Stimmungsmäßig würde ich sie zwischen Sunrise und Evanescence einordnen. Susi und ich, wir hatten viel Spaß, vor allem weil wir noch ne Begleitperson zweier Teenies vor uns geärgert haben. Die Tante stand das komplette Konzert wir ein Stock vor uns und bewegte sich keinen Zentimeter. Wat n Stimmungskiller. Aber egal, davon ließen wir uns nicht aufhalten und hatten doppelt so viel Spaß, nicht nur wegen der Band, sondern auch beim Ärgern. Hihi. *lach* ich glaube nicht, dass die ihre Töchter noch mal mit auf ein Konzert begleitet, zu mal die Mädels mindestens schon 15-16 waren, da brauch man keinen Aufpasser mehr, da reicht das Abholen nach dem Konzert. *augen roll* Dieses mal war ich nur leicht taub, hatte aber noch weniger Stimme, uns ging’s richtig gut. Das Konzert war ne gute Mischung aus Rock und Pop. Obwohl ich ja wirklich mehr auf die rockigen Sacken stehe. Hatte auf der Heimfahrt ständig denselben Ohrwurm: "Ich will Zuckerwatte mit Schoko dran und noch einmal auf die Achterbahn. Ich will den riesengroßen Teddybär und von alledem noch viel, viel mehr!" Um kurz vor Mittagnacht war ich dann auch endlich Zuhause und gegen halb 1 im Bett.

Ich weiß nicht, aber irgendwie ist mein Musikgeschmack abhängig von den Jahreszeiten. wenn es so Richtung Herbst und Winter geht, hör ich doch mehr die härteren Sachen und da bin ich im Moment echt froh das Nickelback endlich wieder n neues Album auf den Markt gebracht hat. Und sobald es dort Tourdaten zu gibt, will ich versuchen n Ticket zu kriegen. Ihre letzte Tour in Deutschland war n bisschen UNSCHÖN organisiert, nur 4 Konzerte in Deutschland und nicht eines davon in Berlin. Ich war echt nicht begeistert und die Ticketpreise waren auch astronomisch. Naja, mal sehen, wie es dieses Mal wird. Ansonsten muss ich wohl in den sauren Apfel beißen und in ne andere Stadt für das Konzert fahren, dabei haben wir doch aber ne richtig geile und vor allem große Halle (o2-World). Nächstes Jahr werd ich ja schon mal 3 Doors Down in München sehen. Sandra steht auch auf die Band und Dani würde sie sich auch ein zweites Mal anschauen, deshalb haben wir beschlossen im Februar 2012 erst hier in Berlin zum Konzert zu gehen und dann eine Woche später mit Sandra zusammen dann in München. So kann ich Dani auch mal die Stadt zeigen, da Sandra leider keinen Urlaub nehmen kann, aber das macht ja nix, das kriegen wir schon irgendwie hin. Eine kleine Reise bevor die große Reise beginnt. Ich freu mich schon so.

Etwas Lustiges hab ich allerdings noch an der Tür vom Columbia-Club gesehen, achtet mal unten auf den letzten Punkt. Das is doch mal n Statement!!! Kann ich nur befürworten. Diese Gegenstände dürfen nicht mit auf das Gelände genommen werden:

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