Wie ist die Zeit verflogen?!?!?!
Letztes Jahr, kaum das Dani und ich unseren Manchester-Urlaub angetreten sind, hatten wir uns schon überlegt, wo es denn das nächste Jahr in den Urlaub hingehen könnte. Und wie man schon in etlichen Posts lesen konnte, entschieden wir uns für New York - The Big Apple. Im September 2009 war es dann auch endlich so weit, unsere Urlaube waren bestätigt, das Reisebudget war da, also buchten wir unseren Trip über den großen Teich.
Und jetzt, ein gutes, halbes Jahr später, ist leider alles auch schon wieder vorbei. Die ganzen Monate des Wartens, des Abflugtermin-entgegen-fieberns, alles vorbei. Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug. Kaum gebucht, schon ist die Reise da und auch genauso schnell wieder zu Ende. Aber schön war es auf jeden Fall. Das Warten hatte sich mehr als gelohnt.
Ich habe keine Ahnung, wie viele Kilometer wir in diesen zwei Wochen gelaufen sind, aber es waren verdammt viele. Und um ehrlich zu sein, ich will es eigentlich auch gar nicht wissen, denn allein die Erinnerungen daran, lassen meine Füße weh tuen.
Dienstag, 11.05.2010 – Abflugtag
Mein Wecker klingelte um 4:30. Glücklicherweise war das Aufstehen nicht so unangenehm, wie die Uhrzeit vielleicht klingt. Ich bin es gewohnt, so früh aufzustehen, um zur Arbeit zu fahren.
Laut den Reiseunterlagen sollte unser Flug nach New York um 9:35 starten. Allerdings konnte ich nach Zuhause im Internet verfolgen, dass unser Flugzeug sich noch lange nicht dort befindet, wo es eigentlich schon längst sein sollte. Die Fluginformationen zeigten dann auch, dass sich unser Abflug entsprechend auf 10:50 verzögern wird. Denn Dank der Aschewolke, die wenige Tage zuvor wieder den süddeutschen Luftraum erreichte, musste die Maschine einen Umweg fliegen, um ihr auszuweichen. Naja, wie auch immer, wenigstens wurde geflogen.
Dani und ich machten uns auf zum Flughafen. Das Gepäck war schnell aufgegeben und wir entspannten uns noch eine Weile bei Kuchen und Kaffee im Bucks. Am Flughafen hab ich dann noch ein Buch entdeckt, dass ich unbedingt haben musste. Der Titel: „Sorry, wir haben die Landebahn verpasst – Kurioses aus dem Cockpit“ von Stephan Orth und Antje Blinda. Boah, was haben Dani und ich gelacht. Einfach herrlich. Wenn man sich diese gesammelten Geschichten durchliest, ist dam wirklich auf alles vorbereitet. Ein Schenkelklopfer jagte den nächsten.
Zur gegebenen Zeit ging es durch den Check-In und kaum das wir durch waren, gab es die nächsten Flugänderungen. Der Flug verzögert sich nicht nur auf 10:50, sondern wird auf 13:00 verschoben. „Na Super!“ Okay, aber es wurde bisher nur von Verzögerung gesprochen, nicht aber noch einem Flugausfall. Also hieß es weiterwarten. In der Zwischenzeit wurden belegte Brötchen, Erfrischungen und Süßes verteilt, um die Wartezeit zu überbrücken und dann war es wirklich endlich so weit. 12:30 Boarding.
Immer noch in mein neues Buch vertieft, starten die Stewarts und Stewardessen ihr Sicherheitsballett. Ich konnte mich nicht ernsthaft auf die Damen und Herren dort im Mittelgang konzentrieren, da mir immer noch recht bildlich die Kurzgeschichten durch den Kopf gingen. Wir hoben ab. Kurze Zeit später meldete sich der Pilot. Erst stellte er sich und seinen Co-Piloten vor und teilte uns dann mit, dass wir aufgrund der Aschewolke einen kleinen Umweg fliegen müssten. Er sprach dann auch davon, dass wir dafür eigentlich auch genug Treibstoff an Bord hätten, es aber durchaus sein kann, dass wir doch noch mal Zwischenlanden müssten, falls es knapp werden sollte. Ich dachte nur, der wird schon wissen, as er macht, denn runter komm’se schließlich alle, egal, ob mit oder ohne Treibstoff.
Das Bordprogramm war auch nicht von schlechten Eltern, Schluss mit der Vergangenheit, als es noch alle paar Sitzreihen einen kleinen Fernseher gab, auf dem alle das gleiche schauen mussten. Nein, jeder Passagier hatte in der Kopfstütze des Vordermannes einen eigenen kleinen Fernseher. Man konnte wählen zwischen: Filmen, Serien, Musik, Spielen oder aber den Fluginformationen. Nachdem ich das komplette Spektrum der Unterhaltung sondiert hatte, wollte ich mir noch schnell den Flugplan anschauen. Der Umweg zwecks Aschewolke sollte uns direkt über Island und Grönland führen. Eigentlich kein Problem, nur wie war das mit der Ansage des Piloten, dass wir eventuell noch mal Landen müssten zwecks Tanken?!?!?! Wo zum Henker will der Tanken??? Okay, soll eigentlich nicht mein Problem sein, ich hoffe nur, der weiß, was er tut.
Nach gut 9 Stunden Flugzeit meldete sich dann mal wieder der Pilot. Aufgrund des Umwegs, der nun doch größer als eigentlich eingeplant verlief, wäre er sich nun doch nicht mehr so sicher, ob wir New York mit dem restlichen Treibstoff noch erreichen. Wir müssten nun leider doch kurz vor New York landen und Benzin tanken. Da schaute ich dann doch etwas perplex drein. Benzin??? Fliegt man heute etwa nicht mehr mit Kerosin??? Ich hoffte immer noch inständig, dass er weiß, was er da tut.
Runter gingen wir dann in irgendeinem Kaff. Der Flughafen sah auch nicht gerade nach Linienfliegern aus. Also entweder landeten wir auf einem Frachtflughafen oder aber einem Militärflughafen, überall standen nur Riesenflugzeuge der US Air Force oder aber kleinere Hubschrauber, die nicht militärisch aussahen. Naja egal, jedenfalls dauerte das Betanken – mit was auch immer – ewig. Nach ungefähr einer Stunde ging es dann endlich weiter nach New York. Und nach fast 11,5 Stunden Flug waren wir endlich dort, wo wir schon vor Stunden hätten landen sollen – in New York.
Wie sagten schon die zwei Freunde aus ’Friendship’?: ”Welcome to Amerika!“

Jetzt hatten wir nur noch die Passkontrolle vor uns. Der Typ da hinter der Scheibe hatte echt n Ding zu laufen. Ich weiß nicht, welche Drogen er genommen hatte, ich war mir nur sicher, DAS er welche nahm. Der reagierte wie in Zeitlupe. An allen anderen Schaltern wurden die Leute im Schnelldurchlauf abgefertigt. Er nahm sich Zeit, viel Zeit. Aber nachdem ich dann meine Fingerabdrücke abgegeben hatte und ein „Sträflings“-foto habe machen lassen, hatte ich endlich meinen Visa-Zettel und Stempel im Pass. Bei Dani hatte er sich glaube ich so gar noch mehr Zeit gelassen. *kopfschüttel*
Koffer waren schnell gefunden, das Ticket in die Innenstadt gekauft und der restliche Weg ins Hotel verlief relativ ereignislos. Wir sind zwar versehentlich in die Expressbahn gestiegen und somit ohne Stopp an unserer Station vorbeigefahren, aber das machte nix, schnell das Gleis gewechselt und mit der nächsten Lokal-Bahn zurückgefahren. Endlich im Hotel. Wir hatten schon mit Absicht ein Zimmer mit 2 Queenbetten gestellt. Das Zimmer war angemessen groß und sauber. Ein Ort, an dem man es problemlos 2 Wochen aushalten kann. Jedenfalls wurden wir nicht jeden Morgen um 6:00 von der Heizung geweckt, wie in Manchester.
Mittwoch, 12.05.2010
Unsere 1. Anlaufstation war die Grand Central Station, ein eindrucksvolles Gebäude, vor allem mit den vielen Polizisten, die an diesem Tag dort waren. Aber nicht nur Polizisten waren dort, auch andere Männas in Uniform, keine Ahnung, ob Army oder Marines oder sonst irgendwas, aber definitiv ein Hingucker in ihren Tarnklamotten und dem Waffenarsenal. Jedenfalls besser, als die, der deutschen Bundeswehr.

Danach besorgten wir uns erstmal unseren New York-Explorer-Pass, mit dem wir bei entsprechenden Sehenswürdigkeiten nicht ständig Eintritt zahlen und anstehen mussten. Insgesamt hat uns der Pass eine Ersparnis von ca. 50$ gebracht. Und da es am Mittwoch ständig vor sich hingenieselt hatte, beschlossen wir die erste von 10 Attraktionen zu besuchen – Madame Tussauds. Etliche der Figuren stehen auch im Berliner Wachsfiguren Kabinett, aber einige eben nicht. Johnny Depp sieht in New York einfach besser aus, genauso wie Brad Pitt. *ggggrrrrrr* Danach bummelten wir noch ein wenig durch die Stadt.



Donnerstag, 13.05.2010
Strahlender Sonnenschein begrüßte uns auf dem Weg zur Freiheitsstatur. Wir mussten zwar insgesamt ne Stunde warten, bis wir auf eines der Fährboote kamen, aber dann ging alles recht flott. Die Freiheitsstatur auf Liberty Island, das Immigranten-Museum auf Ellis Island und der Blick auf die Skyline von Manhattan waren fantastisch. Man braucht wirklich mehrere Stunden, um sich alles anzuschauen und diese zeit sollte man sich wirklich nehmen.


Kleine Info: An allen größeren Sehenswürdigkeiten muss man durch entsprechende Sicherheitsschleusen, sprich Metalldetektoren und Röntgengeräte für Rucksäcke und anderen Kram, den man so mit sich führt. Keine Ahnung, durch wie viele Schleusen ich in der Zeit durch musste. Es waren viele!!!
Wir sind ja nicht einfach nur so nach New York geflogen, wir wollten ja auch etliches Sehen, was man so aus Filmen und Serien kennt, deshalb war unser nächstes Ziel die Trinity Church aus ’Das Vermächtnis der Tempelritter’. Außerdem steht diese Kirche an der Wall Street / Ecke Broadway, in deren Nähe wir uns eh grad befanden – unten im Financial District in Manhattan. Dann ging es die Wall Street entlang, vorbei am Trump-Building, Tiffany’s und etlichen Banken.
Freitag, 14.05.2010
Der Tag begann etwas trüb und nass, also mussten wir eine unserer Regenoptionen ziehen – ab ins Museum. Also fuhren wir kurzerhand ins MoMa (Museum of Modern Art). Au Mann, ich glaub, ich werde Picasso nie verstehen und viele andere Künstler auch nicht. Am Genialsten fand ich das ’12th Wire Octagonal’ von Richard Tuttle aus dem Jahre 1971. Es war kein Bild, aber keine Skulptur, es war … keine Ahnung. Man sah lediglich 8 kleine Nägel in der Wand, die durch eine dünne Schnur verbunden war.

Danach genehmigten wir uns erstmal ein Eis im Rockefeller Center und setzen uns im nun folgenden Sonnenschein auf eine Bank und entspannten uns. Noch früh am Tag entschlossen wir uns die Fifth Avenue bis zum Central Park hochzulaufen, vorbei an Bergdorf Goodman (Schönen Gruß an die Serie ’Sex and the City’), Armani, Gucci, Tiffany’s und wie sie nicht alle heißen. Am Central Park angekommen sind wir dann auch in den Zoo gegangen. Nicht zu vergleichen mit dem Zoo oder dem Tierpark in Berlin, nicht mal ansatzweise. Eigentlich nur ein ziemlich kleines Areal, in dem sich eine sehr kleine Anzahl an Tieren befindet. Dort sieht man leider keine Melmans (Giraffen), Alex’ (Löwen), Martys (Zebras) und Glorias (Nilpferde), dafür aber sehr viele Ricos, Skippers, Privates und Kowalskis (Pinguine) und einige King Julians (schlafenden Lemuren).


Danach fuhren wir zurück in Hotel, entspannten noch ein wenig, bevor es am Abend zurück in die Stadt ging. Wir wollten im Dunkeln aufs Rockefeller Center und Fotos von New York bei Nacht machen. Die Aussicht war großartig und aufgrund der Dunkelheit hatte ich auch mit der großen Höhe in der wir uns befanden kein Problem. Überall blinkt und leuchtet es, die Straßen sind eigentlich taghell beleuchtet.


Samstag, 15.05.2010
Im Hafen von New York kann man sich einen zum Museum umgebauten Flugzeugträger anschauen – die Intrepid. Man kann das gesamte Schiff erkunden, einschließlich der Kapitänbrücke und des Flugdecks mit etlichen alten Maschinen, sehr eindrucksvoll, vor allem der Riesentorpedo an Deck, auf den man sich ruhig setzen und eine kleine Pause einlegen darf. Zum Abschluss gab es noch einen Rundgang durch ein ebenfalls ausgestelltes U-Boot. Also ich könnte es da unten in der Enge nicht allzu lange aushalten.


Am Nachmittag besorgten wir uns noch war kühles zu Trinken und fuhren im Central Park ne Runde in einer der vielen Pferdekutschen. Danach ging’s zu Fuß durch den Park. An einem der vielen Seen konnten wir Einheimische und Touristen dabei beobachten, wie sie teilweise vergeblich versuchten auf dem See zu rudern. Man, was haben wir gelacht. Es haben doch tatsächlich nicht wenige versucht, das Boot mit dem Heck voran zu steuern und haben dabei noch die Ruderbewegungen völlig falsch ausgeführt. Man zieht beim Rudern doch die Paddel zu sich. Nein, etliche Spezialisten drückten es immer von sich weg und wunderten sich, wenn sie nicht vorwärts kamen, wie gesagt, vor allem dann noch mit dem Heck voran.

Wir schafften ungefähr die Hälfte Parks, bis wir nicht mehr laufen konnten. Wir erreichten noch gerade so das Belvedere Castle und den nahe liegenden Turtle Pond. Da waren wirklich Schildkröten drin.
Sonntag, 16.05.2010
Ab an den Strand. Ja, Strand. New York liegt direkt am Atlantik und hat einen wunderschönen Sandstrand unten auf Coney Island (zählt noch mit zu Brooklyn). Feiner Sandstrand, Riesenmuscheln, hier und da leider ein wenig Müll, dafür aber klaren, blaues Wasser – verdammt kaltes, klares, blaues Wasser. Ich war kurz mal mit den Füßen drin. Alter Kreisverwalter, das hat gezwiebelt. *frost / bibber*


Am Nachmittag fuhren wir dann wieder nach Manhattan und sahen uns den nördlichen Teil des Central Parks an.

Montag, 17.05.2010
Heute wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen und shoppen. Nein, nicht in New York, sondern im schon oft erwähnten Woodbury Common Outlet Center. Das ganze Areal ist wirklich aufgebaut wie ein kleines Dorf. Man kann dort wirklich alles einkaufen. Habe mir dort 2 Paar Schuhe und einige Klamotten gekauft und ca. 110$ ausgegeben.
Auf dem Weg zurück nach New York sind wir, wie schon auf der Hinfahrt an Mario Barth’s Starlight Body Art (Tattoostudio) vorbeigekommen. In einer seiner Shows war Mario Barth auch einmal dort und hat seinen Namensvetter besucht.

Dienstag, 18.05.2010
Mit unserem Explorer-Pass ging’s heute in den Madison Square Garden. Diese Multiplexhalle ist gigantisch. Wir saßen während der Stadionführung gerade in der kleineren Konzertebene, in der auch Fernsehshows stattfinden, als die Tourführerin uns erklärte, dass es ein sehr eigenartiges Gefühl ist, dort zu sitzen, wenn man weiß, dass unter einem die geschäftigste Bahnstation (Penn-Station) der Welt befindet, in der täglich zig-tausend Menschen wuseln und sich über einem die eigentliche Hauptarena des Madison Square Garden befindet. Den schauten wir uns danach erst aus einer der Logen und dann von ganz unten an. Die Halle wurde auch gerade für ein Konzert hergerichtet, aber keine Ahnung mehr für wen. Danach ging’s noch etwas durch die Stadt.


Mittwoch, 19.05.2010
Unser erster Weg führte uns zurück zum Madison Square Garden denn hinter der Halle befindet sich die Post und wir brauchten schließlich jede Menge Briefmarken. Nicht weit vom Garden und der Post entfernt, befindet sich das Empire State Building von dem aus wir diesmal Fotos bei Tageslicht machten. Man hatte einen herrlichen Blick über die Stadt bis runter zur Freiheitsstatur und noch weiter.



Danach liefen wir bis zum Flatiron-Gebäude, das wir schon von oben aus sehen konnten, fuhren zum UN-Hauptquartier und dann weiter zur Brooklyn-Bridge. Was für eine Konstruktion. Man läuft teilweise auf alten Holzplanken und links und rechts unter einem fahren die Autos in einem Affenzahn vorbei.

Donnerstag, 20.05.2010
Der Wecker klingelte heute extrem Früh – 4:00. Aber das hatte auch seinen Grund schließlich stand heute unser Tagesausflug nach Washington D.C. auf dem Plan. Und um ein Haar hätten wir es fast nicht geschafft. Um 7:00 sollte die Maschine los fliegen und um 6:20 haben wir es gerade noch so geschafft uns einzuchecken. 10 Minuten vor Ladenschluss. Die amerikanischen Flughäfen haben eine Terminalverteilung nach Fluggesellschaft. Wir waren also am falschen Terminal ausgestiegen und mussten dann noch mal auf den Airportbus warten, der uns noch geradeso zum richtigen Terminal fuhr. Das muss aber auch erstmal einer wissen. Glücklicherweise haben wir es noch rechtszeitig geschafft, sonst hätt’ ich mir aber auch in den Popo gebissen. Man man man, war mir schlecht.
In Washington D.C. bei strahlendem Sonnenschein angekommen, legten wir erstmal ne kurze Frühstückspause ein, bevor wir wieder auf den Spuren des ’Vermächtnis der Tempelritter’ und ’Bones’ wandelten.
Leider war es uns nicht möglich das Capitol zu besichtigen, da sich der mexikanische Präsident oder so ähnlich in der Stadt befand und dort eine Ansprache hielt. Also war das Gebäude komplett angesperrt und polizeilich gesichert. Das Gleiche galt für das Weiße Haus, da dort am Abend ein entsprechender Staatsempfang stattfand. Also konnten wir auch vom Weißen Haus nur Fotos von weitem machen. Eigentlich sehr schade, ich fand aber, man hat gemerkt, dass man sich hier im Zentrum der Macht befindet. Die ganze Stadt strahlt eine ungeheure Präsenz aus, einfach unglaublich.

Wir liefen den kompletten Weg vom Capitol bis zum Arlington Friedhof und kamen dabei nicht nur am Weißen Haus vorbei, sondern auch am National Archiv mit seiner Unabhängigkeitserklärung, dem J. Edgar Hoover (FBI) Building, dem Smithsonian Institut, dem Washington Monument, dem Lincoln Memorial und vielen, vielen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Und überall, nicht nur im Central Park in New York, laufen einem Eichhörnchen über den Weg. Die sind teilweise sogar so an den Menschen gewöhnt, dass sie einem aus der Hand fressen.

Zum Schluss unseres Trips, bevor es zurück zum Flughafen ging, fuhren wir noch zum Pentagon. Leider konnte und vor allem durfte man dort KEINE Fotos machen. Das komplette Gebäude ist zwar mittlerweile wieder hergerichtet, jedoch von einem blickdichten, grünen Bauzaun umgeben.
Freitag, 21.05.2010
Denn heutigen Tag gingen wir sehr ruhig an und verließen erst gegen Mittag das Hotel. Wir fuhren zum Central Park, wo wir uns für eine ’Sex and the City’-Stadttour angemeldet hatten. Wir fuhren mit dem Bus 3,5 Stunden durch die Stadt und hielten immer mal wieder an, um uns bestimmte Schauplätze der Serie anzuschauen, es gab Cupcakes und wer wollte auch Cosmopolitans. Es gab sogar ein paar Insiderinformationen zum erst noch anlaufenden Film. Die Tour war wirklich sehr interessant.
Samstag, 22.05.2010
Auch heute ließen wir es ruhig angehen und fuhren gegen Mittag in den Botanischen Garten und fotografierten wie verrückt hier ein Blümchen und da ein Blümchen.



Danach liefen wir noch etwas die 42. Straße vom Times Square zur Grand Central Station entlang.




Sonntag, 23.05.2010
Die letzte unserer 10 Attraktionen des Explorer-Passes stand auf der Tagesordnung, ein besuch im Guggenheim-Museum. Leider durfte man dort drinnen keine Fotos machen.

Und weil wir schon mal „in der Nähe“ waren fuhren wir gleich weiter nach oben Richtung Bronx zum Yankee Stadium. Leider war das Stadion dank des Feiertages für Besichtigungen geschlossen.

Dafür war dann aber ab dem Times Square der Broadway komplett gesperrt und mit einer Art Jahrmarkt versehen, denn wir kurzerhand eroberten.
Montag, 24.05.2010
Unser letzter, richtiger Tag in New York. Erst fuhren wir zum Lincoln Center und danach erkundeten wir noch ein Einkaufszentrum, in dem sich eine ziemlich interessante Ausstellung befand. Dort wurden anlässlich der Fußball-WM in Südafrika Bilder der einzelnen Teilnehmerländer ausgestellt. Auf dem Bild für Deutschland war Michael Ballack abgebildet, die Arme erhoben wie ein Adler mit Federn dran, auf denen einige Namen ehemaliger, großer Spieler standen. Für Portugal wurde Cristiano Ronaldo gezeichnet mit 10 in verschiedene Richtungen spielenden Beinen. Das Bild für Frankreich fand ich persönlich richtig gut, dort waren die 3 Musketiere (Thierry Henry, Franck Ribéry und Sidney Govou) abgebildet.




Den Rest des Nachmittags verbrachten wir in sämtlichen Souvenir-Läden, bevor wir zurück ins Hotel fuhren und unsere Koffer packten.
Dienstag, 25.05.2010
Auschecken und ab zum Flughafen. Diesmal wurde unser Abflug nicht wieder verschoben und wir landeten am 26.05.2010 pünktlich um kurz nach 8:00 in Berlin.
Fazit: Es war ein richtig schöner und auch sehr anstrengender Trip!!! Eine Stadt, die man mal gesehen haben muss. Einzigartig und facettenreich. Und genauso wie es im Reiseführer stand, nämlich auch nicht gefährlicher als Berlin. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.
Aber man hat auch die negative Seite des Landes mitgekriegt und um das Ganze mit einem Wort wiederzugeben, würde ich sagen: Amerika hat eine 1-Lagen-Klopapier-Ich-schmeiß-alles-weg-Kyoto-ist-mir-doch-egal-Konsum-Gesellschaft.
Labels: Auf und davon, Liebes Tagebuch, New York



